Das sollten Sie bedenken …

  1. Die Gemeinde ist das Kostbarste, das Jesus Christus
    in dieser Welt hat. Uns ist Christi Herde als Hirten
    und Leiter anvertraut. Dabei denken wir an Apostelgeschichte
    20,28.
  2. Als Gemeinde sind wir Teil dieser Herde Gottes, die
    in ihrer Vielfalt und Buntheit von Christus selbst zur
    Einheit berufen wurde und ihren HERRN in der gelebten
    gegenseitigen Liebe zu verherrlichen sucht.
  3. Die Gemeinde ist wie alles Leben darauf ausgerichtet
    zu wachsen. Störfaktoren sind normal, können
    aber diese Entwicklung verhindern und bedürfen
    deswegen besonderer Beachtung.
  4. Trotz allem guten Wollen und Bemühen um die
    Förderung des Leibes Chri¬sti gehören Konflikte
    von Anfang an zur Geschichte der Gemeinde Jesu.
    Dabei bedenken wir: „Konflikte sind Ausdruck von
    Lebendigkeit“ und keine geistliche Katastrophe.
  5. Der Geist Gottes hilft uns durch seine Kraft der
    Liebe und Weisheit unsere Gemeinschaft zu lieben
    und zu leiten.
  6. Gegenseitiger Respekt vor der Unverletzlichkeit der
    Persönlichkeit des Anderen hilft Christen, sich nicht
    selbst durchzusetzen, sondern mit Gebet und Weisheit
    anderen zu begegnen und einen gemeinsamen
    Weg zu suchen. Dabei sind wir alle auf Ergänzung
    hin geschaffen und brauchen einander.
  7. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn eine Gemeindeleitung
    alleine nicht weiter kommt, sondern
    andere um Hilfe bittet; so erleben Leitung und Gemeinde
    den Segen gegenseitiger Ergänzung.