Über uns

Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden Deutschland

Wer wir sind

Die AMBD ist eine Arbeitsgemeinschaft mennonitischer Brüdergemeinden und versteht sich als Gemeindefamilie evangelisch-freikirchlicher MB-Gemeinden in Deutschland. Anfang der 60er Jahre gegründet, besteht sie heute aus rund 15 Gemeinden mit etwa 1600 Mitgliedern. Neben den Gemeinden gehören auch Werke, wie beispielsweise das PIOteam im Münsterland und der TIKWA-Verein in Herrnhut, zur AMBD.

Die AMBD ist kein Einzelkämpfer. In Verbundenheit mit regionalen Akteuren wollen wir als AMBD-Gemeinden unseren Beitrag zu einem zukunftsfähigen und guten Miteinander vor Ort leisten. Wir sind beispielsweise mit der Evangelischen Allianz, dem Missionswerk mbmission (multiply), der Kontaktmission, Christliche Dienste und anderen Werken vernetzt. Auf internationaler Ebene sind wir mit ICOMB, der weltweiten Familie der MBs, verbunden.

Unser Anliegen

Der Verband engagiert sich in der Gemeindegründung, fördert gesundes Wachstum, hilft Gemeinden sich miteinander zu vernetzen und strebt an friedensstiftend und versöhnend in Gemeinde und Gesellschaft zu dienen.

Unsere Geschichte: Die Täuferbewegung

Evangelische Freikirchen haben ihren Ursprung in der Zeit der Reformation des 16. Jahrhunderts. Mennoniten gehörten zu den ersten Freikirchen, die sich frei bzw. losgelöst von der Staatskirche vor etwa 500 Jahren formierten.

Mennoniten. Die Täufer aus dem frühen 16.Jh., später Mennoniten genannt, werden neben den Protestanten (Luther) und den Reformierten (Calvin) als dritter Flügel der Reformation bezeichnet. Eine prägende Persönlichkeit der Täuferbewegung war Menno Simons, nach dem die Bewegung später auch benannt wurde.

Die Täufer plädierten besonders für die Trennung von Kirche und Staat und lehnten jegliche Staatsreligion ab. Ihrer Meinung nach sollte der Glaube ein persönliches Bekenntnis und nicht staatlich verordnet sein. Sie standen für Glaubensfreiheit und bürgerliche Freiheit für alle Menschen. Sie lehnten die Kindertaufe ab und praktizierten die Glaubenstaufe auf der Basis der persönlichen Entscheidung. Sie betonten nicht nur die Nächstenliebe, sondern auch die Feindesliebe. Sie lehnten das Schwert und jede Art von Gewaltanwendung ab. Sie engagierten sich für Frieden und weigerten sich an militärischen Aktionen teilzunehmen. Bis heute sind Mennoniten besonders für ihre Friedenstheologie, gelebte Gemeinschaft, Glaubenstaufe und Nächstenliebe bekannt.

Die Mennonitischen Brüdergemeinden haben ihre Wurzeln in der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts und in der Erweckungsbewegung in Südrussland im 19. Jahrhundert.

Mitglieder

Gemeinden

Gemeindegründungen

Soziale Werke

Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden Deutschland - Organigramm

Organigram