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500 Jahre Täufer

2025 wird die täuferische Bewegung, oft auch als dritte Säule der Reformation bezeichnet, 500 Jahre alt. Auch die Mennoniten verstehen die Täufer des frühen 16. Jahrhunderts als Impulsgeber für ihre eigenen Glaubensüberzeugungen. Im Vorfeld des Jubiläums gibt es eine ganze Reihe von von Veranstaltungen und Veröffentlichungen, auf welche an dieser Stelle hingewiesen werden soll.

Im März beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe “Digitaler Donnerstag” der AMG mit Mennonitischer Identität. Die Teilnahme ist per Zoom möglich.

Seit dem Wintersemester 2021/22 sind täuferische und mennonitische Geschichte wieder Teil der universitären Lehre. PD Dr. Astrid von Schlachta verstärkt die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg mit einer Wissenschaftlichen Stelle „Täufer- und Mennonitengeschichte“. Interessierte aus Gemeinden können an ihrer regelmäßigen Zoom-Lehrveranstaltung teilnehmen, die im Sommersemester 2022 fortgesetzt wird.

Vom 7. bis 8. Mai beschäftigt sich eine Tagung im Bildungszentrum Elstal mit dem täuferischen Erbe und seiner Bedeutung für die Gegenwart.

Bis 2025 erscheint jedes Jahr ein Themenheft zum Täufergedenken – in diesem Jahr unter dem Motto “gewagt! konsequent leben”. Das neue Heft ist mittlerweile erschienen und kann bestellt werden. Eine Übersicht des Inhalts befindet sich hier.

Täufer-Geschichte nicht nur hören, sondern im wahrsten Sinne er-fahren können Teilnehmer einer Rad-Pilgerreise vom 13. bis 18. August durch Mitteldeutschland (Flyer). Geleitet wird die Erkundung von Mitgliedern des Mennonitischen Geschichtsvereins.

(Foto: Arjanne Holsappel / Pixabay)